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Motorsport

Ecclestone bläst zur Medaillenjagd


Plant offenbar eine Revolution der Formel 1: Bernie Ecclestone


Foto: AFP

Bernie Ecclestone ist offenbar vom olympischen Geist beseelt. Der Formel-1-Boss will künftig wie bei Olympischen Spielen Gold-, Silber- und Bronzemedaillen verteilen und das bisherige Punktesystem komplett abschaffen. Der Brite verspricht sich von dieser Maßnahme attraktivere Rennen, in denen die Fahrer verstärkt um den Sieg kämpfen.

"Alle unterstützen mich in meinem Vorhaben"

Nach Aussagen von Bernie Ecclestones sind auch die Teams von seinem Plan angetan. "Jeder ist mit der Idee einverstanden. Alle unterstützen mich in meinem Vorhaben", erklärte der 78-Jährige der Nachrichtenagentur Reuters. Bevor dieser Vorschlag umgesetzt werden kann, muss Ecclestone noch einige Hürden nehmen. So beraten sowohl der Automobil-Weltverband FIA als auch der Zusammenschluss der Formel-1-Teams FOTA auf ihren nächsten Sitzungen darüber.

Weltmeister würde bei einem Medaillensystem der Fahrer, der die meisten Rennen in einer Saison gewinnt, und nicht wie bisher Derjenige, der die meisten Punkte sammelt. Nach olympischem Vorbild sollen die ersten drei Fahrer eines Rennens Medaillen erhalten. Dahinter werden nur die Positionen gewertet.

In der vergangenen Saison wäre nach dem geplanten System der Brasilianer Felipe Massa Weltmeister geworden. Er hatte mit sechs Siegen einen mehr auf dem Konto als Weltmeister Lewis Hamilton, der in der Gesamtwertung einen Zähler vor Massa lag. Laut Ecclestone soll in der Konstrukteurswertung weiter das alte Punktesystem angewendet werden.



Erschienen am 18.11.2008

© Copyright SID Sport-Informations-Dienst GmbH & Co. KG

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