Gut leben heißt vor allem zusammenhalten
Saydaer Erzgebirgszweigverein aktiv für Einheimische und Gäste
Eine fröhliche und wanderfreudige Truppe: Mitglieder des Saydaer Erzgebirgszweigvereins mit dem Vorsitzenden Roland Mehner (r.) und Heinz Lenuweit neben ihm am Wimpelbaum.
Foto: Eckardt Mildner
Sayda.Roland Mehner, Vorsitzender des Erzgebirgszweigvereins Sayda, kennt die Gegend rings um die Stadt wie seine Westentasche. "Wandern", so meint er, "ist bei uns die Hauptsache. Die Vereinsmitglieder sind gern unterwegs in der Heimat, so nach der Devise ,immer mal woanders hin'".
Und Roland Mehner hat auch schon die - ebenfalls traditionelle - Neujahrswanderung im Blick. "Am 1. Januar, 14 Uhr ist Treff, seit Jahren halten wir das so, und wenn wir wandern gehen, sind nicht nur die Vereinsmitglieder dabei, jeder ist willkommen".
Roland Mehner ist bodenständiger Friedebacher, sein Leben lang Bauer, noch heute hat er sein liebes Vieh auf dem Hof im Oberdorf. Wenn er vor die Tür tritt, begrüßen ihn lautstark die Gänse. Auf den Wiesen rings um das Anwesen grasen Schafe, und wenn man aus seinem Fenster sieht, öffnet sich ein schöner Blick über den kleinen, mit Erlen umsäumten Teich auf Friedebach hinunter und auf die Saydaer Höhe hinauf. Das Osterzgebirge, das hier schon seine sanft bewegte Landschaft präsentiert, ist eine Verlockung der Natur und wahrlich wie geschaffen zum Wandern. "Das wird geschätzt, nicht nur von den Einheimischen, immer kommen Gäste aus den anderen Zweigvereinen, wir haben voriges Jahr den erzgebirgischen Wandertag hier in Sayda ausgerichtet - viel Arbeit, aber so etwas macht auch deshalb Spaß, weil wir unsere Stadt und die Gegend bekannt machen können."
Mit strahlendem Gesicht erinnert sich Roland Mehner gern an solche Erlebnisse. Und dann ist auch immer für die Gäste das Museum im ehemaligen Spital St. Johannis eine Attraktion des Erzgebirgszweigvereins Sayda.
Von Reinhold Lindner
Erschienen am 13.11.2008
|