Inhalt Menu

Inhalt

Rat & Hilfe

Rasur beeinflusst den Haarwuchs nicht

Glatte Beine sind nicht nur im Sommer wichtig - Feuchte Haut leichter zu bearbeiten - Vorsicht bei Rasiercremes


Paula Begoun.

Foto: Agentur

Mainz. Zugegeben, jetzt ist nicht die Zeit für strumpflose Beine und kurze Röcke, doch "Kaktus-Waden" sind auch im Winter - zumindest für den Partner - nicht angenehm. Rasieren bleibt also auch in der kalten Jahreszeit auf dem Plan. Die amerikanische Kosmetikexpertin Paula Begoun gibt Tipps, wie man es richtig macht.

Eine Rasur verändert weder die Beschaffenheit noch die Farbe der Haare, sie hat auch keinerlei Einfluss auf deren Wuchsfreudigkeit. Dieses Vorurteil hält sich immer noch hartnäckig. Die Haardichte ist genetisch und hormonell bedingt und hat nichts mit dem zu tun, was man äußerlich damit macht. Beim Rasieren gibt es eigentlich keine geheimen Tricks. Im Grunde weiß jeder, wie es geht. Dennoch kann die Beachtung einiger Hinweise helfen, bessere Ergebnisse zu erzielen und besonders geschmeidige Beine zu bekommen.

Zuerst verwendet man ein mildes Peelingmittel. Zucker eignet sich zum Beispiel großartig, auch Natron vermischt mit einem sanften Reiniger ist empfehlenswert. Wer das nicht ausprobieren möchte, nimmt ein Peelingmittel für den täglichen Gebrauch. Peeling ist wichtig, um schuppige Haut auf ein Mindestmaß zu reduzieren, wodurch man dichter an der Haut rasieren kann.

Die Beine sollten mindestens zwei bis drei Minuten vor der Rasur nass gewesen sein, denn nasse Haare sind weicher und biegsamer, sie lassen sich leichter schneiden. Nichts reizt und scheuert mehr als eine Rasur auf trockenen Beinen. Allerdings sollte die Haut nicht zu weich sein, wie etwa nach einem Vollbad. Denn dann quillt die Haut um die Haarbälge auf, was eine hautnahe Rasur verhindert.

Man muss eine Weile ausprobieren, bis man einen Rasierer findet, der gut zur eigenen Haut und ihrer Beschaffenheit passt, aber auch zur Haardichte und zum individuellen Druck, den man bei der Rasur ausübt. Es gibt keinen Rasierer, der bei allen gleich gut funktioniert, aber die neuen Dreifachklingen erzielen meist das beste Ergebnis. Außerdem sollte man häufig die Klingen wechseln, denn stumpfe Klingen bringen eine schlechte Rasur.

Bei Rasiercremes oder -gels eignen sich diejenigen am besten für die Beine, die Weichmacher enthalten. Man erkennt sie an Hinweisen wie "für trockene oder empfindliche Haut". Dabei können Frauen durchaus auch Männer-Produkte verwenden. Der einzige wirkliche Unterschied ist meist nur die Duftnote. Aber man sollte am besten ohnehin ein unparfümiertes Mittel wählen, weil das die Haut weniger reizt.

Rasierprodukte sollten keine Reizstoffe wie Alkohol, Menthol und Pfefferminz enthalten. Auf frischrasierter Haut können sie "Rasierpickel" und eingewachsene Haare verursachen. Wenn man unter der Dusche steht und gerade keine Rasiercreme zur Hand hat, eignen sich auch Conditioner oder Duschgel.

Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, rasiert man gegen die Richtung des Haarwuchses, mit vorsichtigen Zügen und gleichmäßigem Druck.

Wird die Rasur am Abend vor dem Schlafengehen durchgeführt, verwendet man über Nacht einen Feuchtigkeitsspender. Gut sind Produkte, die Titandioxid oder Zinkoxid (gegen Hautentzündungen) enthalten.

Rasierpickeln vorbeugen

Neben den kleinen Schnitten, die man sich beim Rasieren gelegentlich zuzieht, ist es nicht ungewöhnlich, wenn man nachher unangenehme "Rasierpickel" findet. Die Haarbälge (Follikel) sind mit Talgdrüsen verbunden und beide wiederum mit Nervenenden. Bei der Rasur reizt man die Haut, den Haarbalg und die Talgdrüse, was die beschriebene Art des Ausschlags verursachen kann. Auch eingewachsene Haare können Probleme verursachen. Dabei handelt es sich um lockige, drahtige Haare, die sich beim Wachsen kringeln und in die umliegende Haut hineinwachsen, oder um Haare, die in die falsche Richtung wachsen und dadurch infektiöse Pickel verursachen.

Dieses Problem ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern verbreitet. Präparate mit Inhaltsstoffen wie Weidenröschen und grünem Tee - zwei stark reizhemmenden Substanzen - tragen dazu bei, die Haut zu normalisieren und zu heilen.

Gegen entzündete Stellen nach der Rasur können aber auch Hausmittel helfen. Für ein Tonikum verwendet man ein oder zwei ASS-(Aspirin)tabletten, eine Vierteltasse Wasser und einen Schuss Glycerin, das man zum Beispiel in der Apotheke bekommen kann. Der Nachteil bei der Selbstherstellung ist, dass die Mengenverhältnisse nie genau sind. Nachdem das Tonikum gut in die Haut eingezogen ist, kann man einen Feuchtigkeitsspender auftragen.

Hilft die Prozedur nicht, kann auch eine rezeptfreie Kortisoncreme die Entzündungen mildern. Sollten sich die Pickel jedoch infiziert haben, ist der Rat des Arztes einzuholen. (shf)



Weitere Artikel:











Erschienen am 14.12.2008

Tourismus Shop

Was das Herz begehrt!

Liebhaber des Vogtlandes und des Erzgebirges erwartet ein umfangreiches Angebot. Zum Shop mehr
Shop-Tipp

100 Jahre Chemnitzer Fußball

Erinnerungen an Erfolge, Niederlagen, Spieler und unvergessene ...
zum Buch mehr
Shop-Tipp

CD "Tierische Kinderchansons"

Diese CD ist eine gemeinsame Produktion des Liedermachers ...
zum Artikel mehr
Shop-Tipp

DVD Die Ladiner

Begleiten Sie die Ladiner - die Grand Prix-Sieger ...
zum Artikel mehr
Webtipps
Neues Auto? Guter Rat zum Autokauf und Autoverkauf mit dem Online Auto Ratgeber.
dein Ticketshop im Netz.

-Anzeige-
Wissenswerte Informationen hier.
Impressum  Datenschutzerklärung  Haftungsausschluss  Kontakt  Online-Werbung
© Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG