"Passioniert provokativ"
Pinakothek der Moderne gibt erstmals Einblick in Sammlung Stoffel
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München (ddp-bay). Mit der Ausstellung "Passioniert provokativ - Die Sammlung Stoffel" gibt die Pinakothek der Moderne erstmals einen Einblick in einen der bedeutendsten Zugewinne in der Geschichte des Museums. "Das ist ein großer Schritt für München", sagte der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, Reinhold Baumstark, am Mittwoch in München. Dank der Sammlung, einer unbefristeten Dauerleihgabe des Ehepaares Michael und Eleonore Stoffel, sei die Pinakothek der Moderne ein "großes Stück reicher" an Kunstfülle.
Ausstellungskuratorin Carla Schulz-Hoffmann nannte die von den Kölner Sammlern seit den 1970er Jahren angelegte "Schatzkammer" eine "glückliche Fügung" für die Pinakothek, die die vorhandenen Bestände erweitere und ergänze. Das Haus verfüge nunmehr über eine "fast monografische Sammlung" der Werke von Jörg Immendorff, Markus Lüpertz und A.R. Penck. Völlig neue Akzente setzten Arbeiten von Rosemarie Trockel, Mike Kelley sowie David Salle, Carroll Dunham und Terry Winters. Nach dem Tod von Michael Stoffel im Juni 2005 hatte seine Frau Eleonore, die 2007 verstarb, alles daran gesetzt, die Sammlung in ihrer Gesamtheit zu erhalten.
(ddp)
Erschienen am 19.11.2008
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